Parodontologie

Parodontologie

Zahnlockerungen, Zahnfleischbluten, schlechter Geschmack oder Mundgeruch können Anzeichen einer Parodontitis (Entzündung des Zahnbettes) sein. Da solche Erkrankungen häufig zu Zahnverlust führen, hat die Parodontalbehandlung für die Zahnerhaltung einen sehr hohen Stellenwert. Die verursachenden Keime tragen zugleich zu erhöhtem Risiko für Herz-und Kreislauferkrankungen bei.

Die Systematische Parodontalbehandlung gliedert sich im wesentlichen in drei Abschnitte. Bei der Vorbehandlung gilt es, einen gründlichen Befund zu erheben und die erste Reinigung durchzuführen. Dabei wird der Patient obendrein mit modernen Methoden häuslicher Mundhygiene vertraut gemacht.

Die Hauptbehandlung erfolgt mit schonenden Techniken unter lokaler Schmerzausschaltung. Dem schließt sich die sogenannte Nachsorgephase (Recall) an. Sie sollte lebenslang stattfinden, damit der empfindliche Zahnhalteapparat dauerhaft stabilisiert werden kann.